Geb.2018
Hallo ihr Lieben ,
mein Name ist Titus – und ich möchte euch meine Geschichte erzählen.
Ich komme nicht aus einem Zuhause, in dem man uns liebte. Ich komme nicht von einem Platz, wo Nähe oder Geborgenheit existierten. Nein – ich komme aus einer Vermehrerstation. Einem Ort der Dunkelheit, der Kälte, der Einsamkeit. Dort zählt kein Herzschlag , kein Blick voller Hoffnung – dort zählen nur Welpen, Geld, Profit. Wir Hunde waren dort wie Nummern, wie Maschinen, die funktionieren sollten.
An meiner Seite war immer meine Frau Mia . Ohne sie hätte ich das nicht überlebt. Wir hielten uns gegenseitig, wir gaben uns Kraft, wenn alles verloren schien . Mia ist meine bessere Hälfte, mein Herz, mein Licht – ohne sie geht nichts. Sie ist der Grund, warum ich trotz allem nicht aufgegeben habe .
Oft zog ich mich tief in die Ecke zurück , unfähig, noch an das Gute zu glauben. Ich wollte niemanden sehen, nichts hören, ich wollte unsichtbar sein. Aber dann spürte ich Mias Nähe, ihre Wärme, ihre Augen, die mir sagten: „Halte durch.“ Ohne sie wäre ich ein Schatten geblieben.
Dann kam dieser Tag .
Menschen traten ein – anders als die, die wir kannten. Sie kamen nicht mit kalten Blicken oder harten Händen, sondern mit Herz, mit Entschlossenheit. Sie räumten die Station, sie holten uns da raus. Plötzlich öffnete sich eine Tür , Licht strömte herein – und wir durften in eine neue Welt treten.
Doch die Narben bleiben. Nähe war für mich lange fremd, manchmal noch immer schwer. Ich halte Menschen auf Abstand, und wenn es mir zu nah wird, gehe ich nach vorne . Nicht, um böse zu sein – sondern weil die Angst noch in mir sitzt. Doch Mama versteht mich. Sie redet sanft mit mir , sie gibt mir Zeit, Geduld und Wärme. Und Stück für Stück lerne ich: Eine Hand kann auch streicheln . Eine Stimme kann auch trösten .
Heute habe ich angefangen, das Leben zu genießen . Ich bekomme Streicheleinheiten, ich entdecke neue Dinge, und ich habe viele Hundefreunde. Ich fange an, zu spielen, zu vertrauen, mich zu öffnen. Mama sagt, ich mache große Fortschritte und darf vielleicht bald ins große Rudel ziehen .
Und wisst ihr was? Ich bin nicht mehr nur mit Mia zusammen, sondern auch mit Kira . Sie hat nicht dasselbe Schicksal wie wir, sie kommt von woanders – aber sie gehört jetzt zu uns. Zusammen sind wir ein starkes kleines Rudel, das sich gegenseitig trägt und hält .
Doch eins wird sich nie ändern: Ohne Mia geht nichts. Sie ist mein Herz, meine Frau, meine Stütze. Sie gibt mir Kraft, sie hält mich, sie macht mich zu dem, der ich heute bin .
Und jetzt suche ich dich .
Einen Menschen, der mein Patenengel wird. Jemanden, der mir Sicherheit schenkt, der mir zeigt: „Titus, du bist wichtig.“ Mit deiner Patenschaft schenkst du mir Hoffnung, Würde und die Möglichkeit, weiter zu wachsen – trotz all der Schatten meiner Vergangenheit.
Willst du mein Engel sein?
Dann verspreche ich dir: Ich, Titus, werde weiter kämpfen, weiter lernen und mein Herz verschenken – an dich, an Mia, und an dieses neue Leben, das ich endlich leben darf .
In Liebe, Hoffnung und mit ganz viel Husky-Sturkopf,
dein Titus