Geb.2014
Hallo ihr lieben Engel da draußen
,
mein Name ist Blacky
… eine kleine schwarze Seele, die schon als winziges Baby mehr Leid ertragen musste, als manch einer in einem ganzen Leben
.
Ich war gerade mal 8 Wochen alt – klein, zerbrechlich, hungrig… und mutterseelenallein
. Ich tappte hilflos vor Mamas Haus herum, mein kleines Bäuchlein leer, mein Herz voller Angst
. Meine richtige Mama? Verschwunden. Kein Fell, das mich wärmte. Keine Zunge, die mich leckte. Kein Herzschlag, der mir Geborgenheit schenkte.
Doch dann kam meine Mama Nicole
. Sie sah mich – dieses kleine schwarze Etwas, das fast unsichtbar in der Welt verloren gegangen war. Sie hob mich hoch, spürte, wie mein kleiner Körper zitterte
, und sofort begann sie zu kämpfen. Sie lief von Tür zu Tür, fragte die Nachbarn: „Wem gehört dieses kleine Wesen?“ Doch keiner wollte mich. Niemand meldete sich. Keiner suchte nach mir.
Und so nahm sie mich mit nach Hause
.
Sie gab mir Futter, streichelte mich sanft, hielt mich im Arm – und zum ersten Mal in meinem kurzen Leben fühlte ich etwas, das ich bis dahin nicht kannte: Liebe
.
Aber mein Glück hielt nicht lange…
Ein paar Wochen später begann die Hölle.
Ich wurde krank. Sehr krank. Mein kleiner Körper kämpfte, doch ich verlor immer mehr Kraft. Der erste Tierarzt verstand nicht, wie schlimm es um mich stand. Er piekste mich mit großen Nadeln
, stellte eine falsche Diagnose – während in mir eine tödliche Krankheit wütete.
Von Tag zu Tag wurde es schlimmer. Ich konnte kaum noch atmen, meine Augen verloren ihren Glanz. Mama verzweifelte – und brachte mich in die Tierklinik. Dort sagten die Ärzte die Worte, die jede Hoffnung zerstören:
Parvo.
Eine Krankheit, die so viele kleine Seelen in den Tod reißt.
Die Ärzte schauten Mama an und sagten: „Die Chancen sind sehr gering…“
Und da lag ich nun… ein winziger schwarzer Schatten, angeschlossen an unzählige Schläuche, allein in einem kalten Käfig. Meine Mama durfte mich nicht mitnehmen, sie musste mich dortlassen
. Tränen liefen über ihr Gesicht, als sie mich losließ – nicht wissend, ob wir uns jemals wiedersehen würden.
Doch meine Mama gab mich nicht auf! Sie rief jeden Tag in der Klinik an
, fragte mit zitternder Stimme: „Wie geht es meinem Baby?“ – und oft bekam sie die Antwort: „Sehr schlecht… wir wissen nicht, ob er die Nacht schafft.“
Aber ich, Blacky, ich wollte leben!
Ich kämpfte mit jeder Faser, mit jeder Zelle, mit jedem kleinen Herzschlag. Tag für Tag, Stunde für Stunde. Ich klammerte mich an die Hoffnung, dass meine Mama mich wieder in die Arme nimmt.
Und dann – geschah das Wunder
.
Mein Körper reagierte. Stück für Stück kehrte die Kraft zurück. Erst ein kleines Wackeln mit dem Schwänzchen, dann ein Blick voller Leben – und irgendwann die Nachricht: „Er hat es geschafft. Er darf nach Hause.“
Nach zwei endlosen Wochen voller Angst, Schmerz und Hoffnung nahm mich Mama wieder in ihre Arme. Und sie flüsterte:
„Du kleiner Teufel, du bleibst für immer bei uns. Niemand wird dich je wieder verlieren.“
Heute, ihr Lieben, bin ich eine kleine freche Maus
.
Ich springe, tobe, spiele, kuschle – und genieße jeden einzelnen Tag, den ich geschenkt bekommen habe. Doch tief in mir trage ich meine Geschichte – und sie macht mich stark.
Und jetzt suche ich meinen Paten-Engel
.
Jemanden, der meine Geschichte mit mir trägt. Jemanden, der mir zeigt, dass all die Tränen, all der Schmerz, all das Zittern nicht umsonst war.
Willst du mein Engel sein?
Dann wirst du nicht nur mein Pate – du wirst Teil meines Wunders. Teil meiner zweiten Chance. Teil meines kleinen, großen Lebens.
Ich warte mit offenen Pfoten auf dich
Deine Blacky
Ich freue mich auf dich
Deine Blacky