Geb.2016
Hallo ihr Lieben,
mein Name ist Hope-Sveja – und wenn ihr meinen Namen hört, dann denkt ihr vielleicht sofort an Hoffnung. Doch für mich war Hoffnung lange Zeit nur ein Wort… ein Wort, das für andere galt, aber nicht für mich.
Ich lebte über ein ganzes Jahr bei Menschen, die mich nicht liebten. Menschen, die uns Tiere einfach ignorierten, die unsere Schmerzen nicht sahen oder nicht sehen wollten. Mein Bauch schwoll immer mehr an, bis er so groß war wie ein Fußball . Er drückte mir die Luft ab, jede Bewegung war Qual, jeder Atemzug brannte wie Feuer in meiner Brust . Ich wollte laufen, spielen, leben – doch stattdessen lag ich nur da, gequält von Schmerzen. Niemand half mir. Niemand sah mich. Niemand wollte mich.
Über 365 Tage voller Schmerz… Tag für Tag, Stunde für Stunde… und ich fragte mich leise: Warum? Warum ich? Warum hilft mir niemand?
Bis endlich der Tag kam, an dem alles anders wurde . Ich wurde befreit. Aus der Dunkelheit heraus, direkt ins Licht . Ich kam in die Klinik , und dort – zum ersten Mal in meinem Leben – legte jemand behutsam eine Hand auf mich . Dort sahen mich Menschen mit Augen voller Mitgefühl, nicht voller Gleichgültigkeit. Sie kümmerten sich um mich, wischten meine Tränen unsichtbar fort, gaben mir Medikamente , Hoffnung , Wärme .
Langsam, ganz langsam, wurde mein Bauch kleiner. Die Schmerzen wurden weniger. Zum ersten Mal konnte ich wieder einatmen, ohne dass es sich wie ein Messerstich anfühlte. Zum ersten Mal spürte ich: Ich darf leben.
Doch dann kam die Diagnose, die alles veränderte:
Ein schwerer Herzfehler
Herzwürmer , die mein kleines Herz belasteten
Medikamente, die ich für immer nehmen muss
Meine neue Mama – die mich anfangs nur wenige Stunden sehen durfte – hatte so große Angst . Sie bangte um mein Leben, weinte um mich , kämpfte mit mir. Und wisst ihr was? Sie gab mich nicht auf. Sie sagte: „Hope-Sveja, du bist stark genug! Wir schaffen das zusammen!“
Und sie hatte recht. Ich habe gekämpft . Ich habe durchgehalten. Ich habe den Schmerz besiegt. Heute darf ich mit meinen Kumpels rennen , darf spielen , darf frei sein . Vor allem aber: ich darf endlich Liebe spüren
Ja, mein Herz ist krank. Ja, ich werde mein Leben lang Medikamente nehmen müssen. Aber wisst ihr was? Das ist mir egal. Denn ich habe etwas gefunden, was mich stärker macht als jede Tablette: Liebe und Hoffnung.
Und jetzt frage ich dich von ganzem Herzen:
Kannst du mein Engel sein ?
Kannst du mich mit einer Patenschaft begleiten, damit ich nie wieder vergessen werde?
Kannst du mir zeigen, dass auch ein kaputtes Herz wertvoll ist?
Ich bin vielleicht zerbrechlich, aber ich bin auch eine Kämpferin. Und ich will noch viele Jahre leben – mit Liebe, mit Freude, mit Hoffnung.
In Dankbarkeit und Sehnsucht,
deine Hope-Sveja